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04/16/26

Klimafreundliche Modernisierung der Deponie Meiningen in Bezug auf die Deponiegasentsorgung

Eine Machbarkeitsstudie legte den Grundstein für die (gas-)technische Modernisierung der Deponie Meiningen: Demnächst wird das gastechnische System instandgesetzt und eine neue Schwachgasfackelanlage errichtet, die für stark reduzierte Emissionen sorgen wird. Die Maßnahme ist eines von mehr als 170 im Rahmen der Kommunalrichtlinie geförderten Projekten zum Förderschwerpunkt Abfallwirtschaft.

 

Auf einen Blick:

Im Jahr 2025 zeigte eine Potenzialstudie, dass durch eine In-situ-Stabilisierung der Deponie Meiningen über zehn Jahre rund 18.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden können. Auf dieser Grundlage wurde das Projekt geplant und aktuell umgesetzt. Mit Planung und Projektleitung wurde die SEF-Energietechnik GmbH aus Zwickau betraut. Im Projektverlauf wird das bestehende Gaserfassungssystem instandgesetzt und die bestehende Hochtemperaturfackel durch eine Schwachgasfackelanlage mit integriertem Gassammelbalken ersetzt. Ziel ist es, die Emissionen deutlich zu senken und die Gasfassung technisch zukunftssicher aufzustellen.

Projektinformationen:

Projekttitel  

KSI: In-situ-Stabilisierung auf der Deponie Meiningen, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Thüringen

Projektnehmer  

Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen GmbH

Projektlaufzeit  

2026 bis 2028

Projektkontakt  

5. Tongraben 1, 98617 Meiningen

Fördersumme  

293.500 Euro

Förderkennzeichen  

67K33040

Förderprogramm   Kommunalrichtlinie
     

 

alte Fackelanlage, in Betrieb seit 04/2000
Beispielbild einer ähnlichen Schwachgasfackelanlage des ZRM (Zweckverband Restabfallbehandlung Mittelthüringen) auf der Deponie Rehestädt, ein Dank an Hr. Löffler vom ZRM für die Zurverfügungstellung des Fotos.
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